Elektro-Thermografie

nach DIN 54191 und den Richtlinien des VATh (Verband für angewandte Thermografie) im Sektor Elektro

Vorteile:

  • keine Betriebs-/Produktionsunterbrechung erforderlich; ganz im Gegenteil: möglichst hohe Belastung erwünscht!
  • Durch das Bild gebende Messverfahren sind Zusammenhänge schneller erkenn- und nachvollziehbar.
    Vergleichende Messungen zwischen baugleichen, gleich belasteten Bauteilen können zumindest im
    Niederspannungsbereich oft mit einem einzigen Thermogramm dargestellt und beurteilt werden.
  • Auch verborgene Probleme thermischer Art sind detektierbar.

Zusatz-Nutzen: Verbesserte Umsetzung der Instandhaltungsziele wie:

  • Vorbeugung von Systemausfällen
  • Erhöhung und optimale Nutzung der Lebensdauer der Betriebsmittel
  • vorbeugender, ergänzender Brandschutz

Bau-Thermografie

Die Bau-Thermografie hat sich als zerstörungsfreies
Messverfahren zum Auffinden und Beurteilen von
Wärmebrücken an Gebäuden etabliert.
Gebäudethermografische Untersuchungen können

fachgerecht nur bei dauerhaft niedrigen Außenluft-
temperaturen durchgeführt werden.

Schimmelpilzbefall im Bereich von Wärmebrücken

Wohngebäude wie wir sie kennen, weisen grundsätzlich Wärmebrücken auf. Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Zonen von Bauteiloberflächen, die über den Zeitraum der Heizperiode eine herabgesetzte Oberflächentemperatur aufweisen. Genau deshalb stellt ein Schimmelpilzbefall, welcher sich ausschließlich nach den Wärmebrücken orientiert, ein Kondensatschaden dar. Hierbei kann sich auf der Oberfläche der Wärmebrücke in Abhängigkeit der in der Raumluft als Wasserdampf gebundenen Feuchtigkeit und in Abhängigkeit des Temperaturgefälles von innen nach außen ein Klima einstellen, welches zu Schimmelpilzwachstum führen kann.

Durch den Einsatz der Thermografie können Wärmebrücken beurteilt werden. Somit ist nachweisbar, ob der Schimmelplizbefall durch nutzungsbedingte Fehler oder durch bauliche Mängel hinsichtlich des nach DIN 4108 geforderten Wärmeschutzes verursacht wurde.

Die thermografische Messtechnik zur Beurteilung von Wärmebrücken kann nur über den Zeitraum der Heizperiode durchgeführt werden. Orientierend kann man sagen, dass sich die Außenlufttemperaturen über wenigstens 2-3 Tage kontinuierlich unterhalb von ca. +5°C befinden müssen.

Thermografische Sondermessungen:

Bei allen Herstellungs- und Fertigungsprozessen wird Energie in Form von Wärme umgesetzt. Dies stellt ein potenzielles Einsatzgebiet für thermografische Messungen dar.

Einsatzgebiete sind:

  • Visualisierung von Temperaturverläufen
  • Ermittlung von Heiz- und Abkühlphasen
  • Messung der Absoluttemperatur
  • Inspektionen

Photovoltaik

Durch den Einsatz der Thermografie können wir Ihren Solar-Generator auf thermische Auffälligkeiten, welche sich negativ auf den Ertrag der PV-Anlage auswirken können, überprüfen.